Manfred Weiß

Regisseur & Autor

Burgermenue

Karl May, Raum der Wahrheit

Karl May, Raum der Wahrheit
© Semperoper / Matthias Creutziger

Zwölf Szenen beziehen sich auf unterschiedliche Stationen aus Karl Mays Leben – angefangen bei seiner ärmlichen Herkunft als blindes Kind einer erzgebirgischen Weber-Familie, über seine Gefängnisaufenthalte, die Zeit als Kolportageautor bis hin zu seinen späten Reisen in den Orient und nach Nordamerika. Sie verschränken sich mit damaligen Zeitströmungen wie dem Okkultismus und der Entdeckung des Films. Verbindendes Glied dabei ist der Akt des Schreibens, mit Hilfe dessen sich Karl May aus dem niederen »Ardistan« befreien wollte, sowie das Erfinden von Sprache, das sich vor allem in der Kompositionssprache von Manos Tsangaris’ niederschlägt. Durch ein den ganzen Raum umspannendes Bühnenbild von Okarina Peter und Timo Dentler wird der Zuschauer in den Kopf Karl Mays gesogen, verliert sich wie dieser in seinem nie abreißenden Gedankenstrom und wird überwältigt von dessen leidenschaftlicher Fantasie Ein Versuch, dem Phänomen Karl May näher zu kommen, ohne es in seiner Vielgestaltigkeit einzuschränken.

Musikalische Leitung: Erik Nielsen
Bühnenbild & Kostüme: Okarina Peter, Timo Dentler
Chor: Christiane Büttig
Dramaturgie: Valeska Stern

Karl May:Julian Mehne
Karl May jung: Rainer Maria Röhr
Karl May alt: Julian Arsenault
Emma Pollmer: Julia Mintzer
Klara Plöhn: Romy Petrick

Projektchor
Giuseppe-Sinopoli-Akademie der Sächsischen Staatskapelle Dresden

Uraufführung 20. Juni 2014

Info und Fotos hier

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